Die Griechische Polis. Dass die Römer schließlich dennoch die kaum verhüllte Diktatur eines Einzelnen akzeptierten, war nicht zuletzt die Folge eines ganzen Jahrhunderts der Kriege und der daraus erwachsenen Friedenssehnsucht. März 44 fiel er in Rom einem Attentat zum Opfer4. Eine Aussöhnung schien greifbar, als Pompeius’ Sohn Sextus Pompeius, der von Sizilien mit seiner Flotte Italien blockierte, 39 v. Chr. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. brach in Italien der Bürgerkrieg aus. Unter der Führung des Patriziers Lucius Cornelius Sulla, der gemeinsam mit Marius im Jugurthinischen und im Bundesgenossenkrieg gekämpft hatte, griffen die Optimaten im Senat Marius’ Reformen an. Am 15. Berlin 1997 Microsoft Encarta 2001 * * erstritten zudem die italischen Verbündeten Roms das volle Bürgerrecht. 1) Die Krise der römischen Republik Nachdem Sulla im Jahr 79 seine Herrschaft niedergelegt hatte, ergab sich ein Machtvakuum, das von den vorsullanischen Parteien nicht gefüllt werden konnte. Neben der Überwindung der sozialen Spannungen war insbesondere der Wunsch nach Erhaltung der militärischen Schlagkraft Roms – nur Besitzende konnten Militärdienst leisten – für Tiberius Gracchus ausschlaggebend. Detailstudie mit zahlreichen weiteren Literaturangaben zur Krise der Republik. An den Volksversammlungen und den jährlichen Wahlen zu den Ämtern der Republik etwa konnte nur teilnehmen, wer sich in der Stadt befand. Mit unseren Übungsklausuren mit Erwartungshorizont kannst Du den Ernstfall proben Dich perfekt vorbereiten. Zehn Jahre später, 123–121 v. Krise und Untergang der Römischen Republik. Wegen Antonius‘ Kontakten zu Kleopatra brach zwischen den beiden der Bürgerkrieg aus. Tabellen und Quellen zur römischen Geschichte Als Politiker setzte Marius eine Heeres- und Agrarreform durch: An die Stelle des bisherigen Bürgeraufgebots trat ein Berufsheer, in das auch Angehörige des Proletariats aufgenommen wurden. zum Konsul gewählt. Pompeius erhielt darauf am 7. November 2020 um 16:59 Uhr bearbeitet. Get this from a library! Schalte jetzt Deinen AdBlocker aus und aktualisiere diese Seite. Nachdem Pompeius’ Ehefrau, Caesars Tochter Iulia, im Kindbett gestorben war, entfiel ein wesentliches Element des Bündnisses zwischen den beiden Machtpolitikern. Es verteidigte nun nicht mehr nur Italien, sondern etablierte sich zur vorherrschenden Großmacht. Durch zwei der römischen Staatsordnung widersprechende Akte – die Absetzung seines gegen die Agrargesetze stimmenden Mittribunen und die eigenmächtige Freigabe des dem römischen Staat vererbten Attalosvermögens zu deren Durchführung – kamen die Agrargesetze letztlich zustande. In seiner Titulatur wurde daher auch dasjenige Amt betont, auf dem die Macht im neu entstandenen Kaiserreich tatsächlich beruhte: das des Imperators. Damit war erneut ein Stück der alten Verfassung zerstört worden. (Studienbücher Geschichte und Kultur der Alten Welt) | Bringmann, Klaus | ISBN: 9783050034508 | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. Mit dem Seesieg über Antonius bei Actium im Jahr 31 v. Chr. fast alle Gesetzesänderungen Sullas rückgängig. Nach einem Putsch der Popularen marschierte Sulla als erster römischer Feldherr in der Geschichte mit seinen Truppen in Rom ein und erlangte die Macht mit militärischer Gewalt zurück. Auflage. Crassus verfügte über Syrien und Pompeius kontrollierte Spanien3. Mit dem Rückgang der Bauern, hatte dies auch die Folge, dass sie ihre Rüstung nicht mehr selbst Bei seiner Rückkehr 82 v. Chr. Darstellung der Geschichte und Gestalt der Stadt Rom von B. Heidenreich auf Planet Wissen. Er gab den Plan der Landverteilung auf und wollte durch die Gründung von Kolonien in Italien und Afrika neues Land erwerben. Caesar war Gegner der senatorischen Optimaten und bewarb sich für das Jahr 59 ums Konsulat. Dadurch sollte mehr Ackerland einbezogen und an die rekrutierten Bauern verteilt werden. Krise und Ende der römischen Republik (133-42 v. weigerte, Pompeius’ Maßnahmen zur Versorgung seiner Veteranen anzuerkennen, schloss er mit Crassus und einem jungen politischen Aufsteiger, Julius Caesar, ein privates Bündnis ab, das Triumvirat. Als Befehlshaber der Legionen im 3. Im Bundesgenossenkrieg (91–89 v. Chr.) Als Feldherr führte er seine ganze Armee gegen Rom und entmachtete das Volkstribunat. Am 15. Mit dem Ende der Bürgerkriege war auch das unwiderrufliche Ende der Republik gekommen. führte er erfolgreich Krieg gegen König Jugurtha von Numidien und in den Jahren 102 und 101 v. Chr. Noch 100 Jahre nach Augustus beklagte der Geschichtsschreiber Tacitus den Untergang der Republik. den gesamten Orient neu. Legitimiert durch dieses Gesetz besiegte er die Anhänger des Marius und ließ sie auf Proskriptionslisten für vogelfrei erklären, systematisch verfolgen und umbringen. Teile des römischen Adels, im Senat vertreten durch die Gruppierung der Optimaten, gelangten durch das Anwachsen ihres Landbesitzes und den Zustrom an Sklaven aus den eroberten Gebieten zu enormem Reichtum, der durch Geldgeschäfte noch weiter vermehrt wurde. München 1988 Res Romanae. Die Situation spitzte sich zu, als Caesar mit Billigung Pompeius’ durch den Senat ultimativ aufgefordert wurde, sein Kommando niederzulegen und als Privatmann nach Rom zurückzukehren. eine Agrarreform durchsetzen [Quelle Plutarchs]. xv, 528, The American Histori Da er dieser Aufgabe nicht gewachsen war, verbündete er sich mit Crassus und Caesar zum sogenannten Triumvirat [Quelle]. Ohnmacht Cäsars: Die Ohnmacht des allmächtigen Dictators, Rezension der Monographie Christian Meyers von 2015, von S. Lentsch, H-Soz-Kult, 2017. Das Chaos war damit aber noch längst nicht beendet. Gesetze und Regeln wurden zunehmend den Nützlichkeitserwägungen der jeweiligen Machthaber untergeordnet. Um seinen Soldaten Ackerland verteilen zu können, hätte er den Plan in Rom durchsetzen müssen. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. Pompeius fürchtete Casars mächtige Stellung. Damit konnte Caesar sich zum Alleinherrscher Roms aufschwingen. Chr., Lucius Cornelius Cinna, die Gunst der Stunde. Die Macht in Rom fiel demjenigen zu, der als Imperator die größten und kampfstärksten Legionen zu mobilisieren in der Lage war. Sie bildeten im verfassungsrechtlichen Rahmen der Lex Titia das zweite Triumvirat und beseitigten mittels Proskriptionen rücksichtslos alle innenpolitischen Gegner, u. a. auch Cicero. Darstellung der Geschichte und Gestalt der Stadt Rom von B. Heidenreich auf Planet Wissen. Würde sie die nach Marius’ Heeresreform neu entstandene Macht der Militärgewalthaber zurückdrängen oder integrieren können oder ihr am Ende unterliegen? herrschte Caesar praktisch als Diktator. kurz nach einem erneuten Konsulatsantritt gestorben war, drei Mal in Folge zum Konsul wählen. Auch diese Pläne scheiterten am Widerstand des Senats, der sich in Optimaten und Popularen zersetzte1. Nur so können wir Dir unsere Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Sie ergriffen nach zehntägigem Kampf, in dem viele Senatsmitglieder und Anhänger der Optimaten getötet wurden, die Macht und übten anschließend ein Schreckensregiment in Rom aus. Ihrer Interessen nahm sich die Gruppierung der Popularen an, zu der sowohl Angehörige plebejischer Familien als auch reformwillige Patrizier, also Mitglieder des Senatsadels gehörten. Diese waren äußerst wichtig für das römische Militär. Von 46 bis 44 v. Chr. Dass Caesar aus den Reihen der Popularen stammte, zeigt, dass der ursprüngliche Konflikt – Vorherrschaft des Senatsadels oder stärkere Beteiligung des Volkes – kaum noch eine Rolle spielte. Sulla wurde 88 v. Chr. Opimius und seine Gefolgschaft zettelten schließlich Straßenkämpfe an, bei denen 3000 Anhänger der Popularen getötet wurden. Er regierte gegen den Senat, machte sich zum Diktator und fiel 44 v. Chr. Unter Sulla wurde Rom in einen Bürgerkrieg hineingezogen. Feldherr Pompeius errang militärische Siege im Osten und ordnete bis 63 v. Chr. Made in Mettmann. Krise und Ende der römischen Republik (133-42 v. Rom alsbald verlassen musste, nutzten die Popularen unter Marius und dem neuen Konsul des Jahres 87 v. [Klaus Bringmann] -- Im Mittelpunkt dieses knapp gefaßten Studienbuches stehen die strukturellen Ursachen der Krise der Republik und die kontingenten Ereignisse, die zu ihrem Untergang führten. (Sueton). Die Veteranen hatten nach Ableistung ihrer Dienstzeit Anspruch auf ein Stück Ackerland, das dem ager publicus, dem römischen Staatsland, entnommen wurde. Der ehemals mächtige Ritterstand war durch die sullanischen Proskriptionen ausgedünnt worden 4 . Sie konnten ihre Höfe wegen des Dienstes in den Legionen entweder gar nicht bewirtschaften oder waren, weil sie sich keine Sklaven leisten konnten und nur über geringe Anbauflächen verfügten, gegenüber den Latifundien-Besitzern nicht konkurrenzfähig. vom Senat die Order, die Republik gegen Caesar zu verteidigen. Dies hätte für Caesar die Gefahr eines Gerichtsverfahrens wegen Überschreitung seiner Befugnisse bedeutet. Es war nun absehbar, dass Rom im Chaos versinken werde2. In Opposition zu Gaius formierte sich hinter Konsul Lucius Opimius eine Gefolgschaft von unzufriedenen, teils gewaltbereiten Optimaten. Wie Marius und Sulla vor ihnen wurden sie damit in die Lage versetzt, Politik am Senat vorbei zu machen, für dessen Machtstellung sie als Optimaten eigentlich hätten eintreten müssen. Mithridatischen Krieg und beim Niederschlagen des Sklavenaufstands unter Spartacus stiegen beide zu Militärpotentaten auf, die sich ihrer Klientel unter den Soldaten und Veteranen verpflichtet fühlten. Politik in Rom: Politik und Inszenierung in der Römischen Republik, Aufsatz von B. Linke, (APuZ 7) bpb, 2006. besiegte Sulla, unterstützt von Gnaeus Pompeius Magnus, die Popularen und errichtete seinerseits eine Diktatur. Read reviews from world’s largest community for readers. Pp. Diese ungesetzliche „Dreimännerherrschaft“ sollte sicherstellen, „dass nichts im Staate geschehen solle, was einem von den dreien missfiele“. Die militärische Krise Agrarkrise des 2.Jhr. Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. einem Attentat zum Opfer, https://www.geschichte-abitur.de/quellenmaterial/quellen-antike/roemische-buergerkriege-plutarch-die-gracchische-reform-133-v-chr, http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Sulla.html, https://www.geschichte-abitur.de/quellenmaterial/quellen-antike/cassius-dio-erstes-triumvirat, https://www.geschichte-abitur.de/quellenmaterial/quellen-antike/plutarch-die-ermordung-caesars, Plutarch: Themistokles (Schlacht bei Salamis). im Krieg gegen die Parther gefallen war, entbrannte ein Kampf zwischen Caesar und Pompeius. Sein Bruder Gaius Gracchus setzte seine Pläne fort und versuchte, die Sympathien der Stadtbevölkerung, der Ritter und Bundesgenossen zu gewinnen. Er schloss mit Cäsar zunächst ein Bündnis, Cäsar führte erfolgreiche Kriege in Gallien und Spanien. Octavian setzte sich erfolgreich durch. Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. Seine Wahl zum Diktator auf Lebenszeit konnte nur eine vorläufige Lösung sein. Am 10. Krise und Untergang der Römischen Republik - Geschichte / Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike - Seminararbeit 2005 - ebook 12,99 € - GRIN Diese Seite wurde zuletzt am 19. Daher verbündete er sich mit dem Senat, der ihn dazu aufforderte, für politische Stabilität zu sorgen. Beide gehörten zu den Optimaten, machten aber im Jahr 70 v. Chr. Die Reformversuche der Gracchen 117 Die Krise der römischen Agrarwirtschaft 117 Der Kreis der Reformer 120 Tiberius Gracchus 120 Das letzte Jahrhundert der römischen Republik - die Zeit von 133 bis 31 v. Chr. Dadurch erlangte Caesar politischen Einfluss und Reichtum. Stuttgart 1970 Karl Christ, Krise und Untergang der Römischen Republik. Die Krise der römischen Republik : von der res publica zum Prinzipat. Anschließend übernahm er, wie jeder Konsul nach Ende seines Amtsjahres, die Verwaltung einer Provinz. Ohnmacht Cäsars: Die Ohnmacht des allmächtigen Dictators, Rezension der Monographie Christian Meyers von 2015, von S. Lentsch, H-Soz-Kult, 2017. Diese waren äußerst wichtig für das römische Militär. Mit seinen militärischen Erfolgen wuchsen Marius’ Macht und Ansehen. Die Karte zeigt die Ausdehnung des Römischen Reiches durch die Feldherren Caesar und Pompeius, Feldherr Pompeius errang im Osten des Reiches militärische Siege. Januar 49 v. Chr. Zu den Gründungsmythen Roms gehörte seit je her die Geschichte von der Vertreibung des letzten der sieben altrömischen Könige durch Lucius Iunius Brutus. Im Jahr 107 v. Chr. Nach der Entscheidung des Konflikts und der Eroberung Siziliens durch Marcus Vipsanius Agrippa im Jahr 36 v. Chr. Anders als Caesar gelang es Octavian, der vom Senat den Ehrennamen Augustus („der Erhabene“) erhielt, eine neue, dauerhafte Staatsform an ihre Stelle zu setzen: Der Prinzipat war eine verschleierte Monarchie, in der die alten republikanischen Institutionen und Ämter bestehen blieben, der Princeps aber alle entscheidenden Gewalten in seiner Person vereinigte. An dieser Stelle erlangte Feldherr Gaius Marius politische Bedeutung. im Krieg gegen die Parther gefallen war, stellte nun Caesar den größten militärischen Machtfaktor im Staat dar. Während Sulla wegen des Kriegs gegen König Mithridates VI. Aber der Aufstieg zu einer Weltmacht erforderte eine effizientere Verwaltung und mehr Sicherheit an den Grenzen. 1979. Wegbereiter war der Interrex L. Valerius Flaccus, der hierzu das Ermächtigungsgesetz der Lex Valeria in die Comitia centuriata eingebracht hatte. Caesar war im Triumvirat zunächst der Juniorpartner. Dabei zeigten sich Caesars Großneffe und Erbe Octavian, der spätere Augustus, und die caesarianischen Feldherren Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus den Caesarmördern auf Dauer überlegen. schlug er die Kimbern und Teutonen in den Kimbernkriegen, die zuvor mehrere römische Legionen besiegt hatten. Er geriet in Streit mit dem Senat, der seine Reformen ablehnte. Er gab den Plan der Landverteilung … als Krisensymptom 111 Anfänge römischer Literatur und Kunst 112 4. Erich S. Gruen; Karl Christ. Die Zeit der Bürgerkriege begann im Jahr 133 v. Chr. Zudem hatte Pompeius mehr und mehr das populare Fahrwasser verlassen, sich dem Senat angenähert und war für das Jahr 52 v. Chr. Um Bauern zum Militärdienst zu rekrutieren, wurde ihnen Ackerland zugesprochen. Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. Soldaten wurden damals nach der Art des Milizsystems eingezogen. Caesar konnte Pompeius und seine Truppen besiegen. Die Bauern, die als Legionäre die Eroberungen erst ermöglicht hatten, verarmten dagegen zunehmend. unteren Bauerntum rekrutiert wurden. © 2020 Geschichte kompakt. Mit unseren Zusammenfassungen verschaffst Du Dir schnell einen Überblick über alle relevanten Abiturthemen. Krise Und Untergang Der Römischen Republik book. Sie strebten zum Teil tatsächlich nach einer gerechteren Verteilung des Landbesitzes, zum Teil nur danach, das proletarische Wählerpotenzial auszuschöpfen und mit Hilfe einer Heeresclientel ihre eigene Macht zu steigern. Er stellte die alte Ordnung wieder her und begründete den Beginn der Römischen Kaiserzeit. Da die jeweiligen Befehlshaber der Legionen für die Landverteilung an ihre Veteranen zuständig waren, entstand ein starkes Band der Loyalität zwischen ihnen. 6. 49 v. Chr. Caesar wollte sich erneut um das Konsulat bewerben, tat dies aber in Abwesenheit Roms. Es zeichnete sich ab, dass ein Feldherr im Bündnis mit dem Volkstribun gegen den Senat herrschte. mit dem Versuch des Volkstribunen Tiberius Sempronius Gracchus, eine Landreform durchzusetzen. die Heere von Cassius und Brutus. Karl Christ: Krise und Untergang der römischen Republik. Auflage, unveränderter Nachdruck der 5. Nachdem Crassus 53 v. Chr. Während sich Antonius mit der Stabilisierung des Ostens beschäftigte, kontrollierte Octavian Italien. Chr., erlangte Tiberius’ jüngerer Bruder Gaius Sempronius Gracchus mit Unterstützung der Equites, des römischen Ritterstands, genügend politisches Gewicht, um die Arbeit seines Bruders fortsetzen zu können. Politisch war Caesar an einem toten Punkt angelangt. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. Die militärische Krise bildete sich aufgrund der Agrarkrise, da Soldaten oft aus dem mittleren bzw. Die römischen Legionäre wurden damit Teil der so genannten Heeresclientel. Er unternahm einen erneuten Anlauf, das Agrarproblem zu lösen. Dies war ein Bruch mit der Tradition der Republik. Sie fühlten sich immer weniger dem Staat als ihrem jeweiligen Feldherrn verpflichtet. Caesar nutzte die Provinz Gallia cisalpina als Ausgangsbasis, um in den Jahren 58–51 v. Chr. Politik in Rom: Politik und Inszenierung in der Römischen Republik, Aufsatz von B. Linke, (APuZ 7) bpb, 2006. Zudem wurden die Heerführer des Reiches, insbesondere die Prokonsuln und Propraetoren, durch die ausgedehnteren Feldzüge und dank der auf sie eingeschworenen Legionen zu immer mächtigeren Personen, die sich nach ihrer Rückkehr nach Rom nicht mehr mit dem Verlust all ihrer Machtbefugnisse abfinden mochten. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-20041-2. Der Senat nutzte die Gelegenheit, Gaius Gracchus zum Staatsfeind zu erklären. Darmstadt 1993 Jochen Bleicken. Dadurch sollte mehr Ackerland einbezogen und an die rekrutierten Bauern verteilt werden. Von 111 bis 105 v. Chr. wurde der Feldherr Gaius Marius zum Konsul gewählt, ein Vertreter der Popularen und Anhänger der Ideen der Brüder Tiberius und Gaius Gracchus. Schließlich stellte er die Macht des Senats wieder her und schränkte die Kompetenzen der Volkstribunen ein. Geschichte der Römischen Republik. Er setzte die Ackerbaugesetze mit Gewalt gegen den Senat durch und erhielt Sonderkommandos in Norditalien, Illyrien und Gallien. Den Römern jener Zeit war der Verlust an politischer Freiheit, die mit dem Prinzipat einherging, also durchaus bewusst. März 44 v. Chr. Zur Flucht gezwungen, ließ dieser sich von einem Sklaven töten. Viele von ihnen stiegen ins städtische Proletariat ab und wurden so zu einem interessanten Wählerreservoir innerhalb Roms. Mit diesem Verhalten entsprach er der republikanischen Tradition, ungeachtet der Tatsache, dass auch seine eigene Macht nicht mehr auf dem Ansehen des Senats, sondern auf seiner Befehlsgewalt über die Legionen beruht hatte. gelang es Octavian, auch Lepidus politisch kaltzustellen. Um ein Rückgängigmachen seiner Gesetze zu verhindern, die von den konservativen Kreisen des Senats bekämpft wurden, ließ sich Tiberius Gracchus im Folgejahr erneut zum Volkstribunen wählen. wurde er schließlich von den Verschwörern um Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus ermordet. Was mit den gescheiterten Gracchischen Reformen und den „Parteikämpfen“ zwischen Optimaten und Popularen begann, endete mit der Errichtung der absoluten Monarchie in Form des Prinzipats unter dem ersten römischen Kaiser Augustus. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. Nachdem Caesar 45 v. Chr. Dies brachte ihm nicht nur ungeheure Reichtümer, sondern auch die Befehlsgewalt, das Imperium, über riesige Armeen. Es kam zum Konflikt zwischen Caesars Großneffen Octavian und dem Konsul Marcus Antonius. Get this from a library! das gesamte nicht-römische Gallien bis zum Rhein zu erobern. Begleitbuch für die lateinische Lektüre. So sahen die Gesetzesänderungen vor, das von der Oberschicht unter rechtlich zweifelhaften Umständen aufgekaufte Land in Parzellen aufzuteilen und an Kleinbauern und städtische Proles zu verteilen. Dies bewirkte schließlich eine grundlegende Machtverschiebung, weg vom Senatsadel als Gesamtheit hin zu den einzelnen Inhabern der höchsten militärischen Gewalt, die schließlich mit der weitgehenden Beseitigung der Senatsmacht durch Augustus endete. Die Krise der Römischen Republik hatte ihre Ursache paradoxerweise hauptsächlich in den militärischen Erfolgen. eine Agrarreform durchsetzen [Quelle Plutarchs]. Tiberius Gracchus war Volkstribun und wollte 133 v. Chr. So sahen sich auch die Soldaten und Veteranen aus den Gebieten der Bundesgenossen sehr viel stärker gegenüber ihrem Feldherrn zu Loyalität verpflichtet als gegenüber dem Senat und den anderen Institutionen im fernen Rom, an deren Zustandekommen sie nicht beteiligt waren. Preview. Auf besonders gefährliche politische Gegner setzte er Kopfgelder aus. Da dies aber immer schwieriger zu organisieren war, sorgten sich die führenden Eliten zunehmend um die römische Militärkraft. Tiberius Gracchus war Volkstribun und wollte 133 v. Chr. Er marschierte gegen Rom, das von Pompeius geräumt wurde, und danach nach Spanien, wo er Pompeius’ Truppen ausschaltete. Chr.). Damit erhöhte sich die Zahl der stimmberechtigten römischen Bürger erheblich, ohne dass die städtischen Institutionen der Republik dem angepasst wurden. Die Optimaten hatten sich vorerst durchgesetzt, aber sie hatten auch ein Moment der Gewalttätigkeit in die römische Innenpolitik eingeführt, das sich schließlich gegen sie selbst wenden sollte.

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